Amtsarena auf der Zielgeraden

Blick in die Amtsarena, wo der Innenausbau gute Fortschritte macht

In der neuen Sporthalle in Sandesneben werden die ersten Sportgeräte montiert. Punktgenau einhalten ließ sich der Zeitplan nicht. Dazu hat es im Frühjahr zu viel geregnet. Doch nach so langer Warte- und Planungszeit spielen die paar Wochen mehr bis zur Eröffnung der neuen Sporthalle in Sandesneben auch keine Rolle mehr.

Statt Spätsommer wird es nun Frühherbst, wie Architekt Bernd Müller und der leitende Verwaltungsbeamte des Kreises Sandesneben-Nusse, Thomas Jessen, bestätigen: „Wir sind jetzt in der Ausbauphase“, so Müller. „In der nächsten Wochen beginnen die Arbeiten an den Außenanlagen. Bis zum Ende der Herbstferien werden wir fertig sein.“

Der Kostenplan von 5,2 Millionen Euro konnte dabei eingehalten werden inklusive einiger zunächst nicht vorgesehener Garagenplätze für Polizei- und Amtsfahrzeuge. Die Sporthalle – im Volksmund „Amtsarena“ – ist eine Drei-Felder-Halle auf 2550 Quadratmetern Nutzfläche, und wird seit vielen Jahren für den Schulsport im Amt Sandesneben-Nusse benötigt. Auch die Vereine freuen sich über die schmucke neue Halle, die unter anderem 170 Zuschauerplätze vorsieht.

Die Ähnlichkeit der Halle zum benachbarten Regionalzentrum ist nicht zufällig. Auch dort war Bernd Müller vom Büro Freinsheimer (Reinbek) der verantwortliche Architekt, und auch dort hatten die Planer von Vornherein besonderen Wert auf die Barrierefreiheit gelegt. Das ist beim 2011 fertiggestellten Regionalzentrum sogar mit einer Auszeichnung des Sozialverbands Deutschland gewürdigt worden. Wie damals wurde auch für die Amtsarena der Rollstuhl-Sportler Bernd Eickmeyer hinzugezogen, der den Bauleuten noch manchen Tipp geben konnte. So gehen zum Beispiel die Abmessungen bei Fahrstühlen und im Duschbereich über das hinaus, was der Gesetzgeber für barrierefreie Gebäude vorsieht.

 

Die Lampen sind montiert, als nächstes kommt der Hallenboden…
…wie Architekt Bernd Müller (links) und der leitende Verwaltungsbeamte des Amtes Sandesneben-Nusse, Thomas Jessen, beim Rundgang erläutern.
 
 
 
Noch etwas provisorisch: der zukünftige Haupteingang zur Amtsarena. (Links Architekt Müller, rechts Thomas Jessen)
Die Außenarbeiten sind fast abgeschlossen. Im Hintergrund das Regionalzentrum des Amtes Sandesneben-Nusse.

Text/Fotos: Matthias Schütt