Die St. Marien-Kirche in Sandesneben

IMG_6745Die Marienkirche in Sandesneben geht auf das Jahr 1278 zurück. Ihr Altar wurde im Jahr 1314 durch den Ratzeburger Bischof Marquard von Jossow geweiht. Dies ist durch eine Urkunde aus dem gleichen Jahr belegt, die im Altar eingemauert war und 1636 gefunden wurde.

Das Langhaus besaß ursprünglich ein dreischiffiges Gewölbe, das aber 1640 einstürzte und durch eine Holzdecke ersetzt wurde. Der frühere Fachwerkturm brannte 1878 nieder. Auch dieser Turm stand, genauso wie der 1906 erbaute neugotische Nachfolger, nicht westlich vor der Kirche, sondern im Osten der Nordseite des Schiffs.

Bei der Renovierung von 1963 bis 1965 wurde der Vorbau am Eingang angefügt. Das älteste Ausstattungsstück ist ein Taufstein aus dem 13. Jahrhundert. An ihm sind die Tierfiguren und Jagdszenen bemerkenswert. An der Kanzel befinde sich der Kopf eines Cherubs, der von dem 1817 abgebrochenen herzoglichen Grabdenkmal in der Lauenburger Maria-Magdalenen-Kirche stammt (1598). Die Marienstatue in der Altarnische wurde 1978 von dem Bildhauer Jospeh Pagenkemper in Langenburg in Westfalen geschaffen.

Quellen:   www.sandesneben-kirche.de und Wikipedia

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Fotos: Kirchengemeinde Sandesneben