Gemeinde Klinkrade

Klinkrade, Agrargemeinde mit einigen Handwerksbetrieben, wurde erstmals 1230 im Ratzeburger Zehntregister als „slavicalis clygrode“ erwähnt, später als „Klinkroth“.

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich einiges in der Gemeinde getan: So wurde im Jahre 1958 eine Sporthalle gebaut. Ein Feuerwehrhaus mit Schulungsraum wurde 1984 an die Sporthalle angebaut. 1997 wurde die zentrale Ortsentwässerung fertig gestellt. Gleichzeitig wurden auch Versorgungsleitungen für Erdgas verlegt.

In den Jahren 2006 bis 2008 entstanden zwei Baugebiete mit insgesamt 22 Wohneinheiten. Eine weitere Fläche von ca. 1,5 ha ist reserviert.

Als neuestes Projekt hat die Gemeinde die zentrale Wärmeversorgung auf genossenschaftlicher Basis unterstützt, welche Ende 2011 in Betrieb genommen werden konnte. Ein 600er-Blockheizkraftwerk wird von der Biogas Labenz gespeist. Mit der anfallenden Wärme wird das Nahwärmenetz betrieben.