Gemeinde Schiphorst

Dass Schiphorst bereits im 2. Jh. v. Chr. besiedelt war, belegen Werkzeugfunde aus der frühen Bronzezeit. Das Zehntregister nannte den zu damaliger Zeit von Wenden bewohnten Ort „Sciphorst“ (wörtlich: Schiffwäldchen), weil das dort geschlagene Holz für den Schiffsbau verwendet wurde.

Die Gemeinde war ursprünglich ein reines Bauerndorf mit einem zentral gelegenen Dorfteich. Bei großen Bränden 1892 und 1905 brannten insgesamt neun Gehöfte nieder. Im Laufe des 20. Jahrhunderts änderte sich die Struktur Schiphorsts nach und nach: So wurde 1928 die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Bis 1967 konnte man in die Schiphorster Dorfschule gehen. Das große Gemeinschaftsgefühl vor Ort beweist der Neubau des Dorfgemeinschaftshauses im Jahre 1996. Dabei halfen auch Bürgerinnen und Bürger aktiv mit und schufen so zugleich neuen Raum für die Feuerwehr.