Gemeinde Schürensöhlen

Die kleinste Gemeinde im Amt liegt ganz im Grünen und doch verkehrsgünstig nach Hamburg und Lübeck. Damit ist sie zum begehrten Wohnort für gestresste Großstädter geworden, die hier Ruhe und Natur genießen. Der Charakter des Bauerndorfes hat sich dadurch allmählich verändert: Heute sind nur noch wenige Höfe in Bewirtschaftung.

Die Geschichte des Dorfes reicht weit zurück ins Mittelalter: Als Schönenborn wird es erstmals 1259 erwähnt und wenig später ist hier im Grenzbereich der Bistümer Hamburg, Lübeck und Ratzeburg eine Kirche nachgewiesen. Vor einigen Jahren hat eine Arbeitsgruppe den Standort der noch vor der Reformation untergegangenen Kirche untersucht, und die historischen Fakten in einer Broschüre festgehalten (beim Bürgermeister erhältlich). Schönenborn fiel ebenfalls wüst, wurde im 17. Jahrhundert als Nevendorf neu gegründet und später in Schürensöhlen umbenannt. Der Name bezieht sich auf eine Quelle („Schür“ heißt hell, „söhlen“ bedeutet Teich oder Quelle).