Gemeinde Steinhorst – Geschichtliches

Steinhorst wird zum ersten Mal 1315 urkundlich erwähnt. Ab dem 15. Jahrhundert kauften die Herzöge von Sachsen-Lauenburg Groten und Lütken Stenhorst und die umliegenden Dörfer und bildeten die Vogtei Steinhorst mit Amtssitz in Steinhorst. 1575 wurde das Amt Steinhorst an den Herzog Adolf von Holstein-Gottorf verkauft. Unter Holsteinischem Regiment blieb das Amt bis 1691.

1691 ging das Amt in den Besitz Magnus von Wedderkops über und wurde reichsfreies adliges Gut. 1717 übergab Magnus das Amt an seinen Sohn Gottfried. In den Jahren 1716 bis 1720 erweiterte Gottfried von Wedderkop das Vorwerk Steinhorst um das Vorwerk Mühlenbrook. 1721/1722 ließ Gottfried von Wedderkop durch den Baumeister J.N. Kuhn das heutige Herrenhaus errichten. Von 1739 bis 1814 war Steinhorst Hannoversches Amt und wurde mit dem Herzogtum Lauenburg wieder vereinigt. Aus der Hannoverschen Zeit ist besonders der Amtsschreiber und spätere Amtmann Georg Heinrich Schwarzkopf (1763-1779) zu erwähnen, dessen Hauptverdienst die Verkoppelung der Amtsgemeinden war, die sich für die Bauern sehr segensreich ausgewirkt hat. 1815 wurde der König von Dänemark Herzog von Lauenburg, und ab 1865 begann die preußische Zeit.