Gemeinde Steinhorst

Steinhorst wurde zum ersten Mal 1315 urkundlich erwähnt. Das 1721/1722 errichtete „Herrenhaus Steinhorst“ gilt als „Perle der barocken Baukunst im Herzogtum Lauenburg“ und war bis 1956 Sitz eines Amtsgerichts.

Von 1739 bis 1814 gehörte Steinhorst zu Hannover und wurde sogar zeitweilig Hoheitsgebiet des englischen Königs, denn Georg II. war zugleich Kurfürst von Hannover. Von 1815 bis 1865 herrschten die Dänen in Steinhorst, danach folgte die preußische Zeit.

Erst 1928 wurde aus dem selbstständigen Gutsbezirk Steinhorst eine politische Gemeinde.

Heute ist Steinhorst eine lebendige Gemeinde, in der sich die dörfliche Struktur ständig weiterentwickelt. Ein Baugebiet mit elf Einfamilienhausgrundstücken wird gerade realisiert.

Im Dorfmittelpunkt laden u. a. die Steinhorster Sportstätten Jung und Alt zu Freizeit und Sport ein. Touristischer Magnet ist das Museum „Vergessene Arbeit“ des Heimatbundes und Geschichtsvereins.