Integration durch Sport

Neues Sportangebot für Flüchtlinge im Amt Sandesneben/Nusse

20160705_155253Seit Anfang Juni 2016 gibt es ein neues kostenloses Sportangebot für Flüchtlinge im Amtsbereich Sandesneben/Nusse.


Immer am Dienstag von 15.00 – 17.00 Uhr findet vorläufig auf dem Sportplatz in Wentorf ein Sportnachmittag für alle Flüchtlinge (jung und alt, männlich und weiblich) statt. Auch interessierte „Einheimische“ sind dabei herzlich eingeladen, auf diesem Weg Kontakte zu Flüchtlingen zu knüpfen
Organisiert und geleitet wird diese bunte Sportgruppe von Bernd Schlenther. Herr Schlenther ist frühpensionierter Verwaltungswirt und im Besitz einer allgemeinen Sport- Übungsleiter-Lizenz sowie der DFB-Fußballtrainer C-Lizenz. Er war ca. 10 Jahre als Fußball-Jugendtrainer beim TSV Wentorf-Sandesneben tätig und dürfte vor allen jüngeren Mitbürgern durch seine langjährige Vertretungstätigkeit an der Grund- und Gemeinschaftsschule, u.a. auch im Unterrichtsfach Sport bekannt sein. Dort zählte vor allem der Schulfußball zu seiner Herzensangelegenheit.

„Dieser kostenlose Sportnachmittag ist einerseits als Freizeitangebot und andererseits als Integrationsmaßnahme zu verstehen“ meint Herr Schlenther. „Der Sport braucht nicht viele Worte, um sich zu verstehen. Die Regeln sind weltweit gleich. Wichtiger als sportliche Höchstleistungen sind mir ohnehin auch Werte wie Fairplay und respektvoller Umgang miteinander zu vermitteln. Schön wäre es, wenn auf Sicht sportbegeisterte Flüchtlinge in den örtlichen Sportvereinen eine neue Heimat fänden. Dabei möchte ich behilflich sein.“
Damit das Angebot auch über den Winter aufrecht erhalten werden kann, erfolgt ab Herbst ein Umzug in die Schulsporthalle Sandesneben. Dann können auch weitere beliebte Hallensportarten wie Volleyball, Basketball Badminton etc. angeboten werden. Zur zeit ist die Nachfrage nach Fußball dominant.

Wichtig ist Herrn Schlenther nach dem gemeinsamen Sport auch die „Verlängerung“ bei einem gemütlichen Beisammensein mit ebenso kostenlosen Erfrischungsgetränken, bei denen sich nochmals ausgetauscht werden kann und man nicht gleich auseinanderläuft. Dabei ist auch mehrfach die mangelhafte Ausrüstung z. B. beim Fußball zu Sprache gekommen. Keiner der Flüchtlinge besitzt Fußballschuhe. Wer also noch gut erhaltene nicht mehr benötigte (Zweit-) Schuhe in seinem Schrank hat, kann damit noch viel Gutes bewirken.
„Ich würde mich im Namen der Flüchtlinge sehr über eine solche Spende freuen“.

Kontakt:
Bernd Schlenther
bernd.schlenther@t-online.de oder
0160/99565550