Ein Kleinbus für die Feuerwehren

Das Amt Sandesneben-Nusse hat einen Einsatz-Leitwagen zur Unterstützung bei größeren Einsätzen angeschafft. Feuerwehr ist Gemeindesache, doch manchmal ist bei sinnvollen Investitionen auch das Amt gefragt. So dieser Tage in Sandesneben-Nusse, wo erstmals ein amtseigenes Feuerwehrfahrzeug vorgestellt wurde.

Der Einsatz-Leitwagen vom Typ VW T5 wurde für die Feuerwehren der 25 Gemeinden angeschafft. Er wird von der Feuerwehr-Führungsgruppe des Amtes genutzt und bei größeren Einsätzen mitalarmiert, um die Feuerwehren vor Ort zu unterstützen. Dafür ist der Kleinbus mit Baujahr 2003 mit vier Arbeitsplätzen für übergreifende Aufgaben wie Funkverkehr, Lageplanung und Pressearbeit ausgelegt.

„Die Einsatzleitung bleibt in jedem Fall beim jeweiligen Wehrführer“, versichert Amtswehrführer Volker Bockholt. „Wir bieten aber Unterstützung bei den Aufgaben an, für die im Einsatzfall zu wenig Zeit ist. Die Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, dass immer mehr Brandfälle den Einsatz mehrerer Feuerwehren erfordern. Damit steigt der Koordinierungsaufwand, bei dem wir dem Einsatzleiter behilflich sein können.“
Dieser Argumentation sind die Bürgermeister der 25 Gemeinden im Amt Sandesneben-Nusse gefolgt, berichtet Amtsvorsteher Ulrich Hardtke. Zumal in dem Amtsbereich von Groß Schenkenberg im Norden bis Walksfelde im Süden große Entfernungen zu bewältigen sind. 

Das passende Fahrzeug fand sich günstig bei der Berufsfeuerwehr Hamburg: Mit 10.000 Euro aus der Amtsumlage wurden Ankauf und die notwendige Umrüstung beim Digitalfunk finanziert. Der Standort ist vorläufig bei der Freiwilligen Feuerwehr Steinhorst.  

Amtsvorsteher Ulrich Hardtke übergab die Schlüssel des Einsatz-Leitwagens an Amtswehrführer Volker Bockholt. Rechts sein Stellvertreter Kim Sascha Steingrube von der Freiwilligen Feuerwehr Steinhorst, bei der das Fahrzeug unterbracht ist.

Foto: M. Schütt