Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel für Frau Bürgermeisterin Brügmann, Poggensee

Gestiftet wurde die Auszeichnung am 26. Oktober 1957 anlässlich des 200. Geburtstages des preußischen Reformers und Staatsmanns Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein. Seit 2009 wird sie in Gestalt einer Verdienstnadel zuerkannt.

Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote hat am 28. November 2019 34 Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner mit der Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel ausgezeichnet. Das Land vergebe diese Auszeichnung an Bürgerinnen und Bürger, die sich in bemerkenswerter Weise um die Kommunalpolitik verdient gemacht haben, betonte Grote in seiner Rede.

Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel
Quelle © Oliver Franke

Die Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel verleiht der schleswig-holsteinische Innenminister an Bürgerinnen und Bürger, die sich um die Kommunalpolitik verdient gemacht haben.

Laudatio
Frau Anke Brügmann hat sich in den vergangenen 16 Jahren engagiert für die Belange ihrer Gemeinde Poggensee eingesetzt. Seit 2003 ist sie Mitglied der Gemeindevertretung und wurde ebenfalls im Jahr 2003 – nachdem sie für einen kurzen Zeitraum als 2. stellvertretende Bürgermeisterin tätig war – erstmalig zur Bürgermeisterin gewählt. Dieses Ehrenamt führt Frau Brügmann bis zum heutigen Tag aus. Während der letzten Jahre hat sie in verschiedenen Gremien auf Amtsebene mitgearbeitet. So ist sie seit 2008 1. Vorsitzende des Finanzausschusses und 1. stellvertretende Amtsvorsteherin des Amtes Sandesneben-Nusse. Darüber hinaus ist sie Mitglied im Kindertagesstättenausschuss und 1. stellvertretende Vorsitzende des Schul-, Bau- und Finanzausschusses des Amtes Standesneben-Nusse. Weiterhin ist sie stellvertretende Verbandsvorsteherin des Zweckverbandes Wasserversorgung Sandesneben.

Frau Brügmann ist eine sehr engagierte und aktive Bürgermeisterin. Zu den zwei wesentlichen Projekten in ihrer bisherigen Amtszeit zählen die Schaffung von Bauland durch die Erschließung des Baugebietes Karkenkamp und der Umbau und die Erweiterung des Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshauses. Die Pflasterung aller Gehwege ohne finanzielle Belastung der Anwohner und die Umgestaltung des Dorfteiches mit Fördermitteln runden das Bild von einer durch ihren Einsatz funktionierenden Gemeinde ab. Als 1. stellvertretende Amtsvorsteherin hat sie sich eine hohe Akzeptanz im Kreise aller Bürgermeister und der Verwaltung des Amtes Sandesneben-Nusse erarbeitet, da sie in der Sache immer konstruktiv verhandelt und maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung des Amtes hat.

Nähere Informationen auch auf der Homepage des Landes Schleswig-Holstein

Der Bericht des NDR Fernsehens ist unter diesem Link nachzuverfolgen.