Minister Albrecht in Duvensee zu Gast

Es scheint eine Tradition zu werden. Wenn der Umweltminister des Landes Schleswig-Holstein nach Duvensee eingeladen wird, nimmt er diese Einladung gerne an. Nach Robert Habeck war an diesem Samstag, dem 25.09.2021 Minister Albrecht zu Gast. Dabei war das Glück den Organisatoren hold. Denn Minister Albrecht war auf Wahlkampftour ohnehin im Lauenburgischen unterwegs und so konnte am Vormittag eine Lücke im Terminkalender genutzt werden.


Die Gemeinde Duvensee hatte sich zu diesem Ereignis viel Mühe gegeben. So konnte Bürgermeister Hans-Peter Grell auch den Landrat Dr. Mager, die Kollegen aus dem Amtsausschuss sowie einige Fraktionsvorsitzende der Kreistagsfraktionen begrüßen. Zum musikalischen Empfang spielte der Feuerwehrmusikzug Duvensee auf.

Routiniert und umfassend informierte Gerd Vogler, 1. Vorsitzender des Vereins Duvenseer Moor e.V. über die Arbeit des Vereins. Er hat das so überzeugend getan, dass der Umweltminister spontan dem Verein beigetreten ist und fortan direkt über den Newsletter des Vereins über alle Aktivitäten informiert wird. Und davon gibt es reichlich!

Weiterer Punkt auf der kurzen Tagesordnung war ein ambitioniertes Projekt des Amtes Sandesneben-Nusse, das in einer Modellregion ländlicher Abwasserreinigung münden soll.

Verbandsvorsteher Ulrich Hardtke und Kristina Stein, technische Mitarbeiterin des Amtes, präsentierten die Projektidee. Hier soll mit weiteren technischen Kläranlagen, der Möglichkeit zum Einbau einer vierten Reinigungsstufe und der innovativen Entsorgung des anfallenden Klärschlamms modellhaft die Abwasserreinigung der Zukunft aufgebaut werden. Die Technische Hochschule Lübeck hat ihre wissenschaftliche Unterstützung bereits zugesagt.

Der Minister war insgesamt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger sowie der Gemeindevertretungen für den Naturschutz sehr beeindruckt und will auch die Projektidee des Amtes auf eine Förderung hin prüfen. Weitere Gespräche wurden verabredet. Der eingeplante Besuch im Moor musste dann aufgrund der fortgeschrittenen Zeit auf das nächste Mal verschoben werden.

Verabschiedet wurde Minister Albrecht mit dem traditionellen Paddelköm und dem Wachtelschnaps als Geschenk und Erinnerung.