Projekte

Lehrerwohnheim Labenz
Im Gemeindehaus (altes Lehrerwohnheim) im Schulweg 2 in Labenz wurde 2013 mit dem Aufbringen eines Wärmedämmverbundsystems auf der Fassade eine energetische Sanierung begonnen. Die Kellerdecke wurde, soweit es möglich war, mit Dämmplatten versehen. Der Dachstuhl wurde an den Giebelseiten verlängert und unterseitig zusätzlich gedämmt. Die Fenster wurden ausgetauscht. Im Jahr 2016 wurden die Abseiten im Dach zurückgebaut und auch dieser Raum als moderner Wohnraum gestaltet.

Damit erfüllt dieses Gebäude die modernen Wärmeschutzanforderungen und ist ein Beispiel für den Werterhalt des Gemeindlichen Gebäudebestandes und praktischen Klimaschutz.

Straßenbeleuchtung-Sandesneben
In Sandesneben wird derzeit der 3.Bauabschnitt zur energetischen Sanierung der Straßenbeleuchtung ausgeführt. Schon im Jahr 2014 hatte die Gemeinde Sandesneben mit dem ersten Bauabschnitt begonnen. Damals gab es noch keine Bundesförderung für dieses Vorhaben.

Im Jahre 2015 wurde der 2.Bauabschnitt ausgeführt und im September 2016 wurde mit dem 3.Bauabschnitt begonnen. Insgesamt werden nach Abschluss des Vorhabens 248 Leuchtenköpfe ausgetauscht worden sein. Die Stromeinsparung liegt bei durchschnittlich 75%. Das bedeutet eine jährliche Einsparung von ca. 18.500 € bei den Stromkosten und eine jährliche Kohlendioxid-Einsparung von ca. 42 t.

Für den 3.Bauabschnitt wurde ein Bundeszuschuss in Höhe von 14.352 € gewährt.

Straßenbeleuchtung – Nusse
In den Straßenzügen Amselweg, Meisenweg, Drosselweg, Finkenweg, An der Steinau, Auf den Breiten wird zur Zeit die Straßenbeleuchtung gegen eine moderne LED Beleuchtung ausgetauscht. Die Leuchten mit Namen Pilzleuchte LED der Fa. Siteco haben eine Leistungsaufnahme von 17 W gegenüber ca. 80 W einer Altanlage.

Somit sparen wir ¾ der bisherigen Strommenge ein. Die Arbeiten sollen bis Ende November abgeschlossen sein. Dabei kommen zum großen Teil asymmetrische Leuchten zum Einsatz, die eine linienförmige Ausleuchtung begünstigen.

Energietag des Amtes
WP_20160710_15_50_18_ProBei angenehmem Sommerwetter fanden sich am 10.Juli ab 10:30 Uhr viele interessierte Besucher auf der Biogasanlage in Labenz ein, um sich bei einem kleinen und feinen Programm zu informieren.

Amtsvorsteher Herr Hardtke begrüßte die Gäste und erinnerte daran, dass vor 1 Jahr das Amt Sandesneben–Nusse den 2.Preis bei der Energieolympiade der EKSH in der Kategorie innovative Wärmeversorgung erhalten hat. Er dankte der Reihe nach den anwesenden Ausstellern, dem Gastgeber, der Biogas Labenz GmbH & Co. für ihr Engagement und der Landjugend Sandesneben für Ihre Unterstützung beim Aufbau, beim Ausschank und am Grill.

Im Anschluss daran erinnerte sich Reinhard Wilke in einer emotionalen, schwungvollen Rede wie alles Begann, damals 2009 als eher durch einen unfreiwilligen Zufall, nämlich eine achtlos weggeworfene Zigarette, der Energiegehalt von Gülle durch eine Stichflamme eine Initialzündung für den Bau der Biogasanlage bildete. Herr Wilke dankte seinen Gesellschaftern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und so waren es dann auch die 5 Gesellschafter, die stündlich eine Führung für die Gäste auf der Biogasanlage abhielten.

Die etwa einstündigen Führungen über die gesamte Anlage waren sach-und fachkundig und gingen auf alle Fragen der Zuschauer ein. So wurden auch Themen wie Arbeitsschutz, Betriebssicherheit, Maisernte und Emissionen erörtert.

Die Vereinigten Stadtwerke waren mit einem Ausstellungsbus und einem E-Golf gekommen und informierten zu PV-Contracting, über ihr Strom- und Gasangebot, sowie zu einem Angebot für Hausbesitzer mit Thermografie Schwachstellen zu finden.

Das Schleswig-Holstein Energiesparmobil war mit dem Energieberater Herrn Norbert Christiansen vor Ort und hat zum Thema Strom und Elektrogeräte informiert.
Der Zimmereifachbetrieb Detlef Blum stellte an einem Holzmodell verschiedene Dämmstoffe und –methoden vor. So war einmal der Wandaufbau mit Mineralwolle, z.B. für Zwischensparrendämmung ausgestellt und zum anderen eine Einblasdämmung. Herr Blum zeigte vor Ort wie dieser Vorgang von Statten geht und zeigte dem geneigten Zuschauer, wie fest die Dämmung hinterher ist, was auch exzellente Schallschutzeigenschaften bedeutet. Er erklärte, dass ab einer Stärke von ca. 5-6cm eine spürbare Verbesserung der Isoliereigenschaften der Wand eintritt.

Die Tischlerei Gold war mit zwei Ausstellungswagen vor Ort, an denen man die Entwicklung der Fenster von schwach bis stark isolierend erfühlen konnte. Zudem gab es zahlreiche Modelle für Türen und Beschläge.

Das Amt Sandesneben–Nusse war mit 3 Mitarbeitern vor Ort und engagierte sich beim Kuchen- sowie Kaffeeverkauf. Herr Balasus gab Informationen zu den Klimaschutzmaßnahmen des Amtes und verteilte Zeitschriften zur Woche der Sonne. Für die Kinder gab es noch eine Hüpfburg mit Rutsche.

Wir danken allen Gästen, die diesen Preis mit uns gefeiert haben und hoffen, dass es für den Klimaschutz in unseren Ämtern einen positiven Effekt haben wird.

Zum Artikel auf „Herzogtum direkt“

Austausch der Beleuchtung in den Turnhallen der Schule Sandesneben

Maßnahme: Austausch der Beleuchtung in den Turnhallen der Schule Sandesneben
Laufzeit: 01.02.2017 – 31.01.2018
Förderkennzeichen: 03K04878
Ziel: Stromeinsparung
Link: www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Mit hellem Licht Strom gespart

Beleuchtungssanierung in den Turnhallen Sandesneben spart über 50% des Stromverbrauches

Das Amt Sandesneben-Nusse hat in den Sommerferien die Beleuchtung der Schulturnhallen in Sandesneben auf energieeffiziente LED-Beleuchtung umgestellt. Die Hallenleuchten haben seit der Errichtung der Gebäude in den Jahren 1971 und 1980 ihren Dienst getan und wurden jetzt durch ein modernes System der Fa. Trilux ersetzt. Da auch in den Umkleiden und Nebenräumen zum größten Teil noch Leuchtstoffröhren mit konventionellem Vorschaltgerät verbaut waren, wurden diese auch ausgetauscht.

Durch die bedarfsgerechte Steuerung und die effiziente LED-Technologie wird der jährliche Stromverbrauch rechnerisch um 43.409 kWh/a gesenkt. Das entspricht einer Reduktion der CO2-Emission um 512 Tonnen in 20 Jahren. Insgesamt wurden 155 Lichtpunkte ausgetauscht.

Die Bewegungsmelder messen auch die Helligkeit in der Halle, die vom seitlich einfallenden Licht der Fenster je nach Tages- und Jahreszeit abhängt. Die digitale DALI-Schnittstelle in jeder Leuchte regelt die Helligkeit auf einen gewissen Wert, der für die Halle einheitlich ist. Somit wird immer so viel Licht abgegeben, wie für die Ausleuchtung notwendig ist. Das spart zusätzlich Strom.

Für besondere Anlässe steht mit dem Schlüsselschalter eine händische Regelung der Beleuchtungsstärke von ‚ganz hell‘ bis ‚aus‘ zur Verfügung.

Durch die LED-Technologie ist gewährleistet, dass die Leuchten zuverlässig funktionieren. Das erspart auch das Austauschen von Leuchtmitteln in den Ferien durch die Hausmeister.

Die Lebensdauer der Leuchten L80 wird mit 70.000h angegeben. Das bedeutet, dass die Leuchten nach 70.000h noch 80% Ihrer Leuchtkraft haben. Nach dieser Zeit müssen die Spiegel gereinigt werden und die Lichtstärke wird erhöht. Es befindet sich also noch Potential in den Leuchten, dass derzeit nicht genutzt wird und für die Zeit nach den 70.000h zur Verfügung steht, aber bis dahin können wir erst einmal Sport treiben und Strom sparen.

Sandesneben, 30.September 2017
Arduin Balasus, Klimaschutzmanager

Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.